Die besten Mini-Backofen im Test 2016 / 2017

Mini-Backofen sind echte Alternativen zu ihren großen Verwandten und sind immer öfter in Haushalten anzutreffen. Da es mitlerweile aber auch eine Vielzahl an Geräten mit unterschiedlichen Funktionen und Eigenschaften gibt, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, in unserem Test die beliebtesten Mini-Backöfen auf dem Markt zu überprüfen, vergleichen und zu bewerten. Durch unsere Kaufberatung und unsere Testberichte möchten wir Sie beim Kauf eines Gerätes bestmöglich unterstützen.

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Der Mini-Backofen Test

Unsere Testsieger

Hier finden Sie eine Schnellübersicht über die Backofen, die in unseren Tests besonders gut abgeschnitten haben. Unserer Meinung nach können Sie mit der Anschaffung dieser Geräte eigentlich nichts falsch machen und wir sprechen für diese Öfen eine klare Empfehlung aus.
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Unsere Empfehlung


Unsere Empfehlung ist der Rommelsbacher BG 1550. Dieser Mini-Backofen überzeugte uns im Test auf ganzer Linie. Auch im Test bei „Haus und Garten Test“ konnte er die Kollegen überzeugen und wurde auch dort zum Testsieger unter 9 anderen gekürt. Wir konnten keine nennenswerten Mängel feststellen. Alle notwendigen Funktionen sind vorhanden und das bei einer beachtlichen Leistung. In diesem Preissegment gibt es kaum ein vergleichbares Produkt.

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Kaufberatung für Mini-Backofen

Universell einsetzbar und flexibel bietet der Mini-Backofen eine platzsparende, kostengünstige und interessante Alternative zum herkömmlichen Backofen. Vor allem in kleinen Wohnungen, für Singles und Senioren, die nicht mehr so viel kochen und backen oder einfach nicht den Platz für einen großen Backofen/Herd haben, ist ein Mini-Ofen eine sinnvolle Anschaffung. Die kleinen, aber leistungsstarken Geräte können ebenso zur Zubereitung kleinerer Snacks, wie ganzer Mahlzeiten verwendet werden. Bekannt sind die praktischen Geräte auch unter verschiedenen Synonymen wie z.B.: Mini-Ofen, Tisch-Ofen oder Tischbackofen.

Wie viel Geld bin ich bereit auszugeben?

Der Preis eines Mini-Ofens richtet sich vor allem nach der Ausstattung des Gerätes. Wenn Sie ausschließlich einen Mini-Ofen suchen, mit welchem Sie sich schnell und unkompliziert einige Snacks zubereiten können, werden Sie solche Geräte bereits zu kleinen Preisen um die 50€ finden. Wollen Sie hingegen den Ofen als elementaren Teil Ihrer Küche nutzen und in diesem die verschiedensten Speisen zubereiten, sollten Sie etwas tiefer in die Tasche greifen und einen qualitativ hochwertigen Mini-Backofen kaufen. Diese überzeugen nicht nur durch die Ausstattung und Verarbeitungsqualität, sondern ebenfalls durch eine deutlich größere Funktionsvielfalt und einen höheren Bedienkomfort.

Wie unser Test zeigt, sollten Sie für die Anschaffung etwa 70-100€ einplanen.

Welche Größe und Bauweise er haben?

Die Größe des Backofens ist das entscheidende Kaufkriterium. Sie sollten dementsprechend im Vorfeld genau überlegen, welche Gerichte Sie hauptsächlich darin zubereiten wollen und welche Größe diese haben. Es wäre ärgerlich nach dem Kauf feststellen zu müssen, dass die Backkammer zu klein für Ihre Lieblingsgerichte ist. Ein optimaler Mini-Backofen sollte groß genug sein, um in seinem Innern problemlos ein kleines Brathähnchen oder eine Pizza zubereiten zu können. Greifen Sie im Zweifelsfall lieber zu einem etwas größeren Modell, so dass Sie für alle Eventualitäten bestens vorbereitet sind. So können Sie den Mini-Ofen zum Beispiel nutzen, falls Freunde zum Essen kommen, ohne dass es Ihnen an Platz in der Backkammer mangelt.

Empfehlung: Unser Test hat gezeigt, eine Größe von 20 – 30 Liter mit min. 26 cm Durchmesser ist am sinnvollsten.

Für alle mit sehr kleinen Küchen empfehlen sich auch Kombigeräte, Mini-Backöfen mit Kochplatten. Diese Mini-Küchen ersetzen somit den herkömmlichen Herd so gut wie vollständig.

Tipp: Wenn Sie haupsächlich Pizza machen möchten, ist ein spezieller Mini-Pizzaofen eine gute Wahl. Ein Mini-Pizzaofen hat meist ein rundes Format, ist speziell für die Zubereitung von Pizza konzipiert und vereint die Vorteile eines Mini-Ofens und eines Steinofens.

Wie viel Platz habe ich zur Verfügung?

Vor dem Kauf sollten Sie den zur Verfügung stehenden Platz in Ihrer Küche ausmessen um die optimale Größe Ihres neuen Mini-Backofens bestimmen zu können. Die kleinsten Geräte auf dem Markt sind schon mit Abmessungen von 35 x 31 x 21 cm erhältlich und passen somit in jede noch so kleine und beengte Küche. Die größeren Vertreter können jedoch auch mit einer Breite von 50 cm und einer Tiefe von 43 cm überzeugen und bieten deutlich mehr Raum für die kreative Entfaltung in der Küche.

Welche Funktionen sollte er besitzen?

Die grundlegenden Funktionen sind bei den meisten Mini-Öfen gleich. So lässt sich bei den meisten verfügbaren Geräten auf dem Markt die Temperatur stufenlos und ohne Aufwand nach belieben regeln. Darüber hinaus verfügen die meisten der Öfen über eine integrierte analoge oder digitale Zeitschaltuhr, welche den Ofen nach erreichen der eingestellten Zeit selbstständig ausschaltet. In der Regel geben diese Zeitschaltuhren bei Erreichen des Timers ein lautes Warnsignal aus, welches Sie darüber informiert, dass Ihr Essen fertig ist. Neben diesen Grundfunktionen verfügen viele der teureren Geräte nicht nur über eine Grill-Funktion (Mini-Backofen mit Grill-Funktion finden Sie hier) und einen praktischen Drehspieß um Fleisch oder Geflügel gleichmäßiger garen zu können, sondern auch über die Möglichkeit die Temperatur per Ober- und Unterhitze zu erzeugen. Somit lassen sich diese Mini-Öfen auch zum Backen optimal nutzen. Einige Geräte verfügen außerdem über eine Umluftfunktion, welche eine optimale Temperaturverteilung im Ofen gewährleistet (Mini-Backofen mit Umluftfunktion finden Sie hier). Besonders praktisch und bei den meisten Geräten integriert, ist das unten liegende Krümel-Blech, welches bei der Reinigung des Backofens helfen kann.

Die Grundfunktionen eines brauchbaren Backofens sind also:

  • Stufenlose Temperaturregelung
  • Zeitschaltuhr
  • Ober- & Unterhitze
  • Umluft-Funktion

Welchen Hersteller sollte man wählen?

Grundsätzlich sollte man bei einem Gerät mit diesem Gefahrenpotential nicht am falschen Ende sparen und zu einer Marke statt zu einem No-Name-Produkt greifen. Alle Marken in unserem Mini-Backofen Test sind vertrauenswürdige, etablierte Marken, deren Geräte einen hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandard erfüllen. Auch im Falle, dass mit dem Mini-Ofen etwas nicht stimmen sollte, haben Sie so einen festen Ansprechpartner, an den Sie sich wenden können, bei dem z.B. auch ein Umtausch oder die Rückerstattung kein Problem darstellen.

Tipps zur Handhabung eines Mini-Backofens

Auch, wenn ein Mini-Backofen grundsätzlich einfach und intuitiv zu bedienen ist, sollten Sie dennoch die Bedienungsanleitung genau lesen, um die jeweiligen Angaben des Herstellers zu kennen. Grundsätzlich darf ein solcher Backofen aufgrund der schlechteren Wärme-Isolierung und der damit einhergehenden Brandgefahr nicht in einem Schrank oder Einbauelement betrieben werden. Aus diesem Grund sollte der Mini-Ofen stets freistehen und gut genug belüftet werden.

Das sollten Sie vor dem ersten Gebrauch beachten

Zunächst einmal sollten Sie Ihren neuen Backofen auspacken und an den vorgesehenen Aufstellungsort stellen. Achten Sie dabei gemäß der Bedienungsanleitung auf eine feuerfeste Unterlage und einen sicheren Stand des Gerätes. Da sich das Gerät im Gebrauch stark erhitzt, können Sie ihn dann nicht mehr umstellen. Anschließend wird der Mini-Backofen mit Spülmittel und warmem Wasser innen und außen gereinigt. Trocknen Sie das Gerät anschließend gründlich ab. Vor dem ersten Gebrauch muss der Schutzfilm auf den Heizelementen eingebrannt werden. Zu diesem Zweck muss der Backofen mindestens 15 Minuten bei maximaler Temperatur gehalten werden. Die hierbei entstehenden Dämpfe sind nicht nur unangenehm, sondern auch nur bedingt gesund. Ein kräftiges Lüften während dieser Phase oder ein Betrieb am offenen Fenster sind hier in jedem Fall zu empfehlen. Ist der Ofen nach dem Einbrennen abgekühlt, sollte er nochmals mit einem feuchten Tuch ausgewischt werden. So entfernen Sie jegliche, potentiell möglichen Rückstände. Nun ist das Gerät bereit für den ersten Einsatz.

So finden Sie den richtigen Standort für Ihren Mini-Ofen

Es gibt bei der Aufstellung einige wichtige Punkte zu beachten. So sollte der Mini-Ofen ausschließlich auf einer stabilen und feuerfesten Unterlage betrieben werden und dort nach Möglichkeit nicht verrutschen können. Der Ofen sollte dabei so aufgestellt werden, dass sowohl an den Seiten, als auch an der Rückseite des Gerätes mindestens 4 Zentimeter Luft zur Wand oder Schränken und Regalen vorhanden sind. Über dem Gerät sollte mindestens ein Meter Luft sein. Aus diesem Grund darf ein Mini-Backofen nicht in Schränken oder Einbauelementen betrieben werden. Stellen Sie nichts auf dem Gerät ab, da sich dieser auch auf der Außenseite stark erhitzt. Auch aus diesem Grund sollte das Gerät so aufgestellt werden, dass weder Haustiere noch Kinder diesen erreichen können. Die Verbrennungsgefahr ist zu hoch.

Die Reinigung

Ähnlich wie bei einem durchschnittlichen Backofen muss der Mini-Ofen regelmäßig gereinigt werden. Im Idealfall reinigen Sie das Gerät stets nach dem Gebrauch um ein Einbrennen der Verschmutzung zu vermeiden. Im Normalfall genügt es das Gerät nach dem Gebrauch mit einem feuchten Tuch und Spülmittel zu reinigen und anschließend kurz nachzutrocknen. Je länger Sie mit der Reinigung warten und je öfter der verschmutzte Backofen betrieben wird, desto stärker können sich Essensreste und Fettspritzer in den Ofen einbrennen. Ist es doch einmal geschehen, sollten Sie die Reinigung nach den Angaben des Herstellers durchführen. In der Bedienungsanleitung ist in der Regel aufgeführt, mit welchen Reinigern der Mini-Backofen gereinigt werden darf. In vielen Fällen helfen jedoch bereits bekannte Hausmittel, wie Backpulver oder Zitronensäure bei der Beseitigung stark eingebrannter Flecken.

FAQ: Häufige Fragen zu Mini-Backöfen

Blick in einen Mini-Ofen. Bild: Petra Bork / pixelio.de

Mini-Backofen vs Mikrowelle – was ist besser?

Was sind die Vorteile eines Mini-Backofens?

Bei einem Mini-Backofen muss wesentlich weniger Volumen aufgeheitzt werden, als bei einem Standardbackofen. Die Vorheizdauer verkürzt sich und der Ofen ist schneller einsatzbereit. Das ist vor allem dann vorteilhaft, wenn „schnell einmal“ eine TK-Pizza aufgebacken oder nur etwas aufgewärmt werden soll. Mit einem Mini-Ofen lassen sich bspw. Pizzen, Baguettes, Aufläufe und Toasts schneller zubereiten als in einem gewöhnlichen Backofen.

Vor- und Nachteile eines Mini-Ofen in der Übersicht:

Vorteile:

  • Leistung mit einem herkömmlichen Großbackofen vergleichbar
  • Platzsparend
  • Niedriger Stromverbrauch
  • Günstiger Anschaffungspreis

Nachteile:

  • Geräte mit weniger Leistung eignen sich nur zum Überbacken von Speisen

Wie hoch ist der Stromverbrauch?

Der Stromverbrauch eines Mini-Ofens ist bis zu 15x niedriger als der eines herkömmlichen Backofens. Dies liegt zum Einen schon allein daran, dass ein Mini-Ofen keinen Starkstrom benötigt und zum Anderen an der viel kleineren Bauweise des Geräts. Angaben zum Stromverbrauch eines Mini-Backofens können Sie auch immer dem jeweiligen Testbericht entnehmen.

Je kleiner der Backofen, desto geringer sind in der Regel die Leistungswerte und der Energieverbrauch. Ein größerer Mini-Backofen benötigt entsprechend mehr Zeit, um sich vollständig aufzuheizen und somit auch mehr Energie. Achten Sie beim Kauf neben der Energieklasse, auch auf die Isolierung der Backkammer. Je besser diese isoliert ist, desto weniger Energie geht während des Betriebes verloren. Das bedeutet, dass das Gerät weniger oft nachheizen und somit Strom verbrauchen muss. Die Meisten von uns getesten Geräte haben einen Stromverbrauch von 1500 Watt.

Tipps zum Energiesparen

  • Vermeiden Sie es, wenn möglich, den Ofen vorzuheizen. Nur bei wenigen Speisen ist dies wirklich notwendig!
  • Der Ofen kann die letzten 5 Minuten vor Ende der Garzeit abgeschaltet werden. Durch die gespeicherte Hitze können die Speisen problemlos fertig garen.
  • Vermeiden Sie es die Ofentür zu öffnen, da ansonnsten viel Hitze entweicht.

So testen wir:

Um den Test der Mini-Backofen so transparent wie möglich zu gestalten, möchten wir Ihnen im Folgenden kurz die wichtigsten Testkriterien erklären. Anhand dieser Punkte bewerten die Kandidaten im Test mit je bis zu 5 Sternen. Die Gesamtnote ergibt sich dann aus dem Durchschnittswert aller Bewertungspunkte. Geräte mit 4 Sternen oder mehr wären demnach eine klare Kaufempfehlung von uns.

Qualitätseindruck & Verarbeitung

Bei der Verarbeitung wird im Schwerpunkt auf die Wertigkeit sowie die Verarbeitung und Oberflächen, unangenehme Gerüche und eine dauerhafte Beschriftung geachtet. Hierzu zählt z.B. auch die Verarbeitung und Beschaffenheit der Bedienelemente und des Garraums. Sind uns hier negative Punkte aufgefallen führte das natürlich zu einem Punktabzug in dieser Bewertungskategorie.

Funktionen & Lieferumfang

Hier überprüfen wir die Funktionen des Gerätes und des Zubehörs. Der Schwerpunkt liegt hier z.B. auf der problemlosen Funktion der verschiedenen Modi, schnellem Aufheizen und gleichmäßiger Hitzeverteilung im Garraum. Diesen Punkt haben wir mit einem Blech auf dem ein Pizzabodenteig gleichmäßig verteilt wurde, in der Praxis getestet.

Anwendung & Handhabung

Für die Bewertung der Bedienerfreundlichkeit beurteilen drei Testpersonen das Bedienkonzept sowie die Lage und Übersichtlichkeit der Einstellelemente. Um die Reinigung zu beurteilen, wird die Zugänglichkeit des Garraumes beurteilt. Die Bedienungsanleitung wird vor allem auf Verständlichkeit und Vollständigkeit hin geprüft.

Preis & Leistung

Hier überprüfen wir, ob das Gerät im Vergleich zur Konkurrenz im gleichen Preissegment ausreichende oder gar bessere Leistungen bietet beziehungsweise schlechtere.